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König der Löwen

13.04.2010

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Ich überlegte schon seit Tagen, nein seit Wochen, wie ich den Geburtstag von Andrea gestalten konnte...Vorausgesetzt das sie Frei bekommt von der Arbeit.


Endlich war es soweit. Andrea hat frei bekommen und musste erst einen Tag nach dem Geburtstag wieder arbeiten.

Sie kam schon ein paar Tage früher nach Hamburg und ich plante mit Stefanie ein heimliches Kuchenbacken... Weil, was ist ein Geburtstag ohne Geburtstagskuchen?

Das war nicht ganz einfach zu planen. Ich konnte Andrea ja nicht alleine zum Einkaufen schicken für Stunden, bis der Kuchen fertig war... arbeiten ging auch nicht, sie hatte ja frei!!!

Gute Frage... was nun?

Ich schlug einen Tag vor ihren Geburtstag ein Mittagsschlaf vor, was wir dann auch taten.

Stefanie hat sich ganz leise in der Küche bewegt und backte Andrea einen kleinen Kuchen in Herzform. Versteckte ihn im Zimmer und öffnete alle Fenster, damit der Kuchengeruch nichts verriet.

Am Abend zuvor machte ich mit Stefanie aus, das wir eine kleine Schummelei begehen, indem wir einfach sagten, das Stefanie am Geburtstagsmorgen um 8 Uhr zur Schule müsste und nicht wie sonst an dem Tag um 8:40 Uhr. Sie solle mich am morgen wecken, damit wir den Geburtstagstisch decken könnten. Gesagt und getan...Stefanie weckte mich pünktlich am morgen und bevor wir den Tisch vorbereiten konnten stand plötzlich Andrea in der Tür.

Nun war guter Rat teuer?

Am Abend zuvor sagte ich noch zu ihr...Geburtstagskinder stehen erst dann auf, wenn sie geweckt werden.

Nachdem Andrea keine Anstalten machte wieder ins Bett zu gehen, machten wir kurzen Prozess, nahmen sie an die Hand und brachten sie wieder ins Bett. Unter Protest von ihrer Seite, aber das ignorierten wir komplett.

Schnell haben Stefanie und ich den Geburtstagstisch gedeckt...den Kuchen mit den Kerzen, die Luftballons und die kleinen Geschenke und Aufmerksamkeiten verteilt. Kerzen angezündet und sind dann singend in den Schlafraum gegangen um Andrea zu holen. Oh weia, ich glaube sie hätte sich am liebsten die Ohren zugehalten...(hmm...Kopfkratz, ich glaub das tat sie auch...schmunzel).

Sie musste fest die Augen verschließen und sich nochmals ein Geburtstagsständchen von uns anhören...im Anschluss durften dann die Augen geöffnet werden.

Uiii...war das ein Anblick...Freude, Ungläubigkeit und Fassungslosigkeit.

Stefanie und ich schauten uns einfach an und wussten...unsere Überraschung war gelungen.

Andrea musste sich erstmal setzen, schaute sich in Ruhe ihren Geburtstagstisch an und wir ihre glänzenden Augen. Jedes Geschenk wurde dreimal in der Hand gedreht und wieder hingelegt.

Ich muss sagen...darin hat sie wirklich Ausdauer...uns damit auf die Folter zu spannen. Ich weiß nicht mehr, wer Aufgeregter war...Andrea oder wir?

Jedes Geschenkt wurde unter größter Sorgfalt betrachte und im Anschluss mit einer, kaum auszuhaltender Ruhe, ausgepackt.

Die größte Freunde waren die Karten zum Musical „König der Löwen“.

Selten habe ich solche glänzenden Augen vor Freude gesehen.

 

...nun war es endlich soweit... wir waren auf dem Weg zum Hafen um das Musical "König der Löwen" zu besuchen. Andrea hatte sich soooo gefreut, wie sie die Karten zum Geburtstag Geschenk bekommen hat.

Es war noch früh am Nachmittag und die Vorstellung fing erst um 18:30 Uhr an. Schmunzel... ich hatte ja noch etwas in Planung wovon Andrea nichts ahnte.

In der Nähe des Hafens stellen wir den Wagen ab und gingen gemütlich zu den Landungsbrücken.

Lächel, ein Genuss....diese leuchtenden Augen zu beobachten. Sie waren nur in Bewegung um alles wahrzunehmen...Nein...in sich aufzusaugen. Es war wundervoll sie dabei zu beobachten.

An den Landungsbrücken angekommen schlenderten wir die Brücken herunter, um uns die Schiffe aus der Nähe zu beobachten. Andrea war ganz gefangen vom Anblick der ihr geboten wurde.

 

Stefanie lenkte Andrea ab und ich holte schnell die "Barkassenkarten". Mit Ihnen in der Tasche ging ich auf Andrea zu und nahm sie an der Hand und zog sie mit mit. "Komm, ich muss die etwas zeigen".

Ich zeigte auf die Barkasse und zog sie mit auf´s Schiff. Schmunzel...ein einmaliger Blick folgte. Ich setzte mich hin und sagte zu ihr "Psst, damit fahren wir jetzt mit".

Was dann folgte...war eine große Sprachlosigkeit auf beiden Seiten.

Andrea, das sie jetzt eine Hafenrundfahrt macht und ich von ihrem Gesichtsausdruck.

Hurra, meine Überraschung ist gelungen und auf gehts.

Die Hamburger Speicherstadt

...vorbei an der Rickmer Rickmers

und diversen anderen Schiffen

Die Speicherstadt aus der Nähe

Stefanie freute sich ebenfalls.

Es war einfach Klasse...die ganze Fahrt über, ging die Kinnlade nicht mehr hoch.

Jetzt mussten wir uns sputen, das Musical fing bald an...Ich wollte eigentlich mit dem Auto durch den alten Elbtunnel fahren um direkt vor zufahren, doch dafür reichte die Zeit nicht mehr. Wir entschieden mit dem Shuttle-Schiff überzusetzen.

Das Musical befindet sich genau gegenüber den Landungsbrücken.

Und da kam auch schon unser Taxi.

Wir freuten uns riesig auf das Musical...

... und dann ging endlich der Vorhang auf

 

Die Vorstellung war einfach Klasse. In der Pause nahmen ir noch etwas zu uns und am Ende der Vorstellung durfte dann auch das kleine Andenken nicht fehlen.

Müde, aber glücklich durch den erfüllten Tag, setzten wir wieder über und fuhren dann nach Hause um dann nur noch ins Bett zu fallen.

Einer der schönsten Tage die ich erlebte